Wettbewerb für Abschlussfilme deutschsprachiger Filmschulen

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das weisse rauschen

HochschuleFilmkategorie
Kunsthochschule für Medien KölnSpielfilm
LängeFertigstellungDrehformat(e)
107 Minuten200135mm, Farbe
FarbeKinostart
Farbe31.1.2002, Verleih: X-Verleih Berlin
Endlich weg aus Rarbach - das sympathische Landei Lukas zieht nach Köln in die WG seiner älteren Schwester Kati. Mitbewohner Jochen macht erst mal einen Eimer zum Kiffen klar, dann stürzen sie sich ins Nachtleben. Lukas hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Doch den Anforderungen des Großstadtlebens scheint er nicht gewachsen zu sein.
Nachdem er auf einem Psylocibin-Trip hängen bleibt, wird er plötzlich von Wahnvorstellungen und Halluzinationen gequält und verliert zunehmend den Bezug zur Realität. Er hört Stimmen, die ihn beschimpfen und fühlt sich verfolgt. Schließlich landet er in der Psychiatrie. "Schizophrenie ist eine häufige Erkrankung. Eine Heilung ist möglich", meint der Psychiater. Aber Lukas´ Trip in den Wahnsinn ist noch lange nicht zu Ende. "Such das weiße Rauschen. Nur im weißen Rauschen wirst du Frieden finden", flüstern die Stimmen ihm zu. Lukas schießt sich einer Gruppe von Hippies an und fährt mit ihnen nach Spanien. Am Meer erkennt er, dass man einen Weg manchmal Schritt für Schritt zurück gehen muss, um ganz von vorne zu anfangen zu können - vor allem, wenn man sich verirrt hat.

Stab

  • Hans Weingartner
  • Tobias Amann
  • Hans Weingartner, Tobias Amann, Matthias Schellenberg, Katrin Blum
  • Hans Weingartner, Tobias Amann, Matthias Schellenberg
  • Daniel Brühl, Anabelle Lachatte, Patrick Joswig, Michael Schütz, Ilse Strambowski, Katharina Schüttler, Karl Dangullier
  • Tobias Amann
  • Hans Weingartner, Dirk Oetelshoven, Andreas Wodraschke
  • Marek Goldowski
  • Uwe Dresch
  • Uwe Dresch
  • Marek Goldowski, Andreas Wodraschke
  • Claudia Stock
  • Adele Seelmann-Eggebert
  • Annette Piscane
  • Bernadette Werrelmann
  • Claudia Bach
  • Ole Landsjöaasen

Kunsthochschule für Medien Köln, Cameo Film- und Fernsehproduktion, Köln

Aufführungen und Preise

(Auswahl)
* FIRST STEPS Award 2001 (abendfüllender Spielfilm)
Filmfestival Max Ophüls Preis Saarbrücken 2001: * Max-Ophüls-Preis
Deutscher Kamerapreis 2001: * Nominierung
Babelsberger Medienpreise 2001: * Förderpreis für den besten Absolventenfilm (Spielfilm)
Bayerischer Filmpreis 2001: * "Bester Nachwuchsdarsteller" Daniel Brühl
Festival "New Directors - New Films", Museum of Modern Arts New York 2002
Deutscher Filmpreis 2002: * Bester Hauptdarsteller (Daniel Brühl); Nominierungen in den Kategorien Bester Film und Beste Nebendarstellerin (Annabelle Lachatte)
Preis der deutschen Filmkritik 2003: * Bestes Spielfilmdebüt und * Bester Darsteller (Daniel Brühl)

(Mehr dazu unter www.dasweisserauschen.de)

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