Wettbewerb für Abschlussfilme deutschsprachiger Filmschulen

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Mo Asumang

Filmemacherin, Moderatorin, Autorin

Mo Asumang, das Kind einer Deutschen und eines Ghanaers, kam mit nur fünf Wochen ins Kinderheim und wurde von Pflegeeltern und ihrer deutschen Oma aufgezogen. 1996  wurde Mo Deutschlands erste afrodeutsche TV Moderatorin. Seitdem arbeitet das Multitalent als Filmemacherin, Moderatorin, Dozentin, Bestsellerautorin und Schauspielerin. 2010 erhielt sie durch Roman Polanskis Film "The Ghostwriter" in der Rolle der US-Außenministerin auch internationale Präsenz. Ihr Film "Die Arier“ tourt durch die Welt. Aktuell wurde Mo Asumang für ihre Arbeit mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. Mo Asumang widmet sich seit Jahren dem Thema Rassismus. Auslöser dafür war eine Morddrohung der Neo-Naziband "White Aryan Rebels“, die in einem Lied sangen: "Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Dieser Schock inspirierte Mo zu ihrem Regiedebüt "Roots Germania“ (2007) und nach weiterer Recherche zu dem aktuellen Film "Die Arier“ über Rassisten weltweit (beide Filme nominiert für den "Grimme Preis“). Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus mutig von einer neuen Perspektive anzugehen.

Filmografie

Regie:
2014 Die Arier (Dokumentarfilm)
2010 Road to Rainbow (Dokumentarfilm)
2007 Roots Germania (Dokumentarfilm)

Stand: 21.07.2017

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