Wettbewerb für Abschlussfilme deutschsprachiger Filmschulen

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August Diehl

© Nadja Klier /photoselection

Schauspieler

August Diehl, geboren 1976 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Gleich seine erste Filmrolle in Hans-Christian Schmids Hacker-Thriller "23" (1997) brachte ihm den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis ein. 2000 war er im Kino in Rainer Kaufmanns Ingrid-Noll-Verfilmung "Kalt ist der Abendhauch" zu sehen und wurde von der European Film Promotion als deutscher "Shooting Star" gekürt. Auf der Leinwand folgten Peter Sehrs "Love the hard way" (2001), Robert Schwentkes viel beachtetes Regiedebüt "Tattoo" (2002) und Hans-Christian Schmids "Lichter" (2002). Weitere Kinofilme waren u. a. "Was nützt die Liebe in Gedanken" (2003) von Achim von Borries - hierfür erhielt er den DIVA-Award als Bester Darsteller -, und "Der neunte Tag" (2004) von Volker Schlöndorff. Es folgten Stefan Ruzowitzkys "Die Fälscher" (2006) – Oscar 2008 für den besten nicht-englischsprachigen Film, Martin Gypkens' "Nichts als Gespenster" (2006) sowie "Freischwimmer" von Andreas Kleinert (2006). Im letzen Jahr stand er in Kolumbien für den deutsch-kolumbianischen Kinofilm "Dr. Alemán" unter der Regie von Tom Schreiber vor der Kamera. Außerdem spielte er Christian Buddenbrook in dem Kinofilm "Die Buddenbrooks" von Heinrich Breloer. Parallel zu seinen Kino- und Filmrollen arbeitet August Diehl sehr erfolgreich für das Theater, u.a. in Inszenierungen am Berliner Maxim Gorki Theater, dem Schauspielhaus Hamburg und am Burgtheater Wien. 1999 wurde August Diehl von "Theater heute" zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gekürt, 2001 erhielt er den Alfred- Kerr- Darstellerpreis.

Filmografie

Kino – Auswahl
2007 Buddenbrooks (Regie: Heinrich Breloer)
2007 Anonyma (Regie: Max Färberböck)
2007 Dr. Alemán (Regie: Tom Schreiber)
2006 Herrn Kukas Empfehlungen (Regie: Dariusz Gayewski)
2006 Freischwimmer (Regie: Andreas Kleinert)
2006 Nichts als Gespenster (Regie: Martin Gypkens)
2006 Die Fälscher (Regie: Stefan Ruzowitzky)
2005 Ich bin die Andere (Regie: Margarethe von Trotta)
2005 Slumming (Regie: Michael Glawogger)
2004 Wattläufer (Kurzfilm, Regie: Dennis Jacobsen)
2003 Der neunte Tag (Regie: Volker Schlöndorff)
2003 Mouth to Mouth (Regie: Alison Murray)
2002 Lichter (Regie: Hans-Christian)
2002 April 2001 Haider lebt (Regie: Peter Kern)
2002 Was nützt die Liebe in Gedanken (Regie: Achim von Borries)
2002 Birkenau und Rosenfeld (Regie: Marceline Loridan-Ivens)
2002 Anatomie2 (Regie: Stefan Ruzowitzky)
2001 Tattoo (Regie: Robert Schwentke)
2000 Love The Hard Way (Regie: Peter Sehr)
2000 Der Atemkünstler (Kurzfilm, Regie: Marco Kreuzpaintner)
1999 Kalt ist der Abendhauch (Regie: Rainer Kaufmann)
1999 Hilflos (Kurzfilm, Regie: Tom Zenker)
1998 Poppen (Kurzfilm, Regie: Marco Petry)
1998 Entering Reality (Kurzfilm, Regie: Marco Kreuzpaintner)
1998 Die Braut (Regie: Egon Günther)
1997 23 (Regie: Hans-Christian Schmid)

Fernsehen
2005 Kabale und Liebe (Regie: Leander Haußmann)
2004 LIVEMovie: Feuer in der Nacht (Regie: Kai Wessel)

Theater

2008 Ein Mond für die Beladenen, Regie: Frank Hoffmann Koproduktion NationaltheaterLuxemburg/Ruhrfestspiele
2006 Zur schönen Aussicht, Regie: Martin Kušej, Schauspielhaus Hamburg
2003-05 Don Karlos, Regie: Laurent Chétouane, Schauspielhaus Hamburg
2003 Ödipus auf Kolonos, Regie: Klaus Michael Grüber, Burgtheater Wien
2001-03 Der Jude von Malta Regie: Peter Zadek, Burgtheater Wien
2001 Roberto Zucco, Regie: Klaus Michael Grüber, Burgtheater Wien
2000 Die Möwe Regie: Luc Bondy, Burgtheater Wien
1999 Das Leben - ein Traum, Regie: Michael Gruner, Stadttheater Dortmund
1998/99 Gesäubert, Regie: Peter Zadek, Kammerspiele Hamburg
1998 Höllenangst, Regie: Lore Stefanek, Maxim-Gorki-Theater Berlin
1998 Don Carlos, Regie: Reiner Heise, Maxim-Gorki-Theater Berlin
1997 Nach Hause, Regie: Lore Stefanek Maxim-Gorki-Theater Berlin

Stand: 18.06.2008

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