Lilian Mazbouh & Jonathan Deges
Zwei Personen stehen nebeneinander vor einem neutralen Hintergrund. Die Person auf der linken Seite hat langes dunkles Haar und trägt ein hellblaues Hemd. Die Person auf der rechten Seite hat kurzes lockiges Haar und trägt einen dunklen Pullover über einem Hemd mit Kragen.

Jonathan Deges

Jonathan Deges wurde 1997 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs in Südbaden auf. Nach einem Bachelorstudium der Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen an Filmsets, bevor er 2022 das Studium der Bildgestaltung/Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin aufnahm. Neben seiner Tätigkeit als Director of Photography realisiert Jonathan Deges eigene Kurzspiel- und Dokumentarfilme als Regisseur.

Filmografie

Regie:

2026 SCHÖNHAUSER 2024

Regie & Kamera:

2025 KOSMOPOLITEN
2023 SOMMERLOCH
2022 ERDBEBEN
2021 TRANQUILITY BASE

Stand: 13.08.2026

Lilian Mazbouh

Lilian Mazbouh ist Autorin, Regisseurin und Schauspielerin. Sie wuchs in Berlin, München, im Chiemgau und in Spanien auf und verbrachte nach der Schulzeit als Au-pair eine Zeit in London. Anschließend studierte sie Schauspiel am Mozarteum in Salzburg und absolvierte einen Filmschauspielworkshop an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für ihre schauspielerische Arbeit wurde Lilian Mazbouh für den Nachwuchspreis des Verbands der Agenturen nominiert. Es folgten zahlreiche Engagements am Theater sowie in Film und Fernsehen. Die Deutsch-Libanesin lebt heute wieder in Berlin und studiert Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Aktuell arbeitet sie an ihrem Langfilm FROM BUDDHIST TO NUDIST sowie an ihrer ersten Serie KEEPING UP WITH JIN.

Filmografie (Auswahl)

Regie & Kamera:

2026 KOSMOPOLITEN
2026 STUDIO
2026 LÜCKE
2023 UND BITTE GEBURT
2022 PAPA, WIE VIELE KINDER HAST DU?

Schauspiel:

2026 HEART’S DESIRE, FLAMING FIRE (Regie: Lisa Harres)
2022 BEBEN (Regie: Rudolf Fitzgerald Leonard)
2022 „Der Alte – Der Mondkönig“ (Regie: Herwig Fischer)
2019 TRAUMFABRIK (Regie: Martin Schreier)
2010 DIE UNSICHTBARE (Regie: Christian Schwochow)

Stand: 13.08.2026

Jurybegründung zur Nominierung:

Aus einer ebenso alltäglichen wie absurden Ausgangssituation entwickelt KOSMOPOLITEN eine Komödie mit Leichtigkeit und Gespür für Timing. Mit trockenem Humor, pointierten Dialogen und einem spielfreudigen Ensemble erzählt der Film von Beziehungen, Gruppendynamiken und den manchmal erstaunlichen Konsequenzen kleiner Alltagskatastrophen. Die visuelle Gestaltung und der gezielte Einsatz von Musik verleihen der Geschichte zusätzlichen Schwung. Ein Publikumsliebling im besten Sinn! Klug beobachtet, charmant erzählt und mit viel Sinn für komödiantische Zuspitzung.

KOSMOPOLITEN

Alva könnte kaum glücklicher sein: Nach einer langen Reise kehrt ihr Freund Thore endlich nach Berlin zurück. Doch er bringt nicht nur die Liebe mit in ihre WG, sondern auch unliebsames Gepäck. Was als kleine Krise beginnt, entwickelt sich zu einer Zerreißprobe für Liebe, Freundschaft und das Selbstbild einer vermeintlich solidarischen Gemeinschaft.

Ausbildungsstätte: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Produktion: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Filmkategorie: Kurzfilm
Länge: 10 Minuten

Stab

Regie Lilian Mazbouh, Jonathan Deges
Producer:in Klara Liebig
Drehbuch Lilian Mazbouh, Jonathan Deges
Kamera Jonathan Deges
Kostümbild Jule Posadowsky
Maskenbild Jacqueline Blümel
Szenenbild Lena Richter
Ton Lea Dvorak
Oberbeleuchterin Merve Basse
Schnitt Sabrina Rücker
Color Grading Maren Henke
Sound Design Michael Holz
Filmmusik Tiff Randol
Redaktion Tobias Gottschlich
Darsteller:innen Vega Marie Fenske, Şükrü-Can Fener, Amelie Willberg, Nikolai Gemel, Rônni Maciel Moreira Soares, Raafat Mazbouh

Patricia Schütz
© S. Laederach

Patricia Schütz wurde 1998 in Herrenberg geboren und wuchs in Regensburg auf. Vor ihrem Drehbuchstudium an der Zürcher Hochschule der Künste studierte sie Filmwissenschaft und Romanistik in Berlin, Paris und Zürich. Heute entwickelt Patricia Schütz Film- und Serienprojekte und arbeitet in Writers’ Rooms. 2025 wurde ihr Langfilmkonzept LIEBER PAPA für das Branchenpitching von Encourage Film Talents in Hamburg ausgewählt. Ihr Drehbuchstudium schloss sie 2026 mit dem Serienprojekt OPERATION OBERLAND ab.

Filmografie

Drehbuch:

2028 BLIND II (AT) (Writers’ Room Assistant)
2028 GOLD (AT) (Writers’ Room Assistant, Junior Writer)
2027 NACA 7
2026 OPERATION OBERLAND (AT)

Stand: 13.08.2026

Jurybegründung zur Nominierung:

Mit OPERATION OBERLAND gelingt der überzeugende Entwurf einer Serie, die klassische „Fish out of Water“-Elemente mit einer eigenen erzählerischen Handschrift verbindet und damit ein sicheres Gespür für populäres Storytelling beweist. Die Geschichte führt ihre Protagonistin mit klarem dramaturgischem Gespür in eine Welt, in der persönliche Entwicklung und humorvolle Reibung selbstverständlich ineinandergreifen. Die Figuren sind vielschichtig angelegt und entwickeln sich organisch aus der Handlung heraus. Eine gelungene Serienkonzeption, die großes Potenzial für ein breites Publikum erkennen lässt.

OPERATION OBERLAND

Eigentlich hatte die Zürcher Medizinstudentin Cosima den Traum, an der Berliner Charité ihr praktisches Jahr zu absolvieren. Nun wurde sie wegen eines Faux-Pas während ihres Probetags an ein Landspital im Berner Oberland zwangsversetzt. Ihr Zürcher Kommilitonenkreis, inklusive Freund Linus, lässt Cosima im Glauben, dass sie doch in Berlin praktiziere. Je länger Cosima im Berner Oberland ist, desto mehr beginnt sie sich, mit den Menschen dort anzufreunden. Und lernt dabei so einiges für’s Leben. Vielleicht hat auch der gutaussehende, empathische Technikstudent Marco etwas mit Cosimas allmählicher Akklimatisierung zu tun. Das Ganze geht so lange gut, bis Freund Linus mit einer Überraschung aufwartet: Er kommt sie spontan in Berlin besuchen! Da muss sich Cosima schleunigst was einfallen lassen!
Im Kern ist Operation Oberland eine Verlustgeschichte. Was Cosima antreibt, ist der Tod ihres kleinen Bruders, den sie auch Jahre später nicht überwunden hat. In der Serie beginnt sie zu verstehen, wie wichtig es ist, im Jetzt zu leben. Ganz nach dem Motto: Carpe Diem. Man weiss nie, was morgen ist. Das lernt sie in einem Spital, das trotz tragischer Diagnosen bunt ist und Leben versprüht.

Ausbildungsstätte: Zürcher Hochschule der Künste
Produktion: Zürcher Hochschule der Künste
Filmkategorie: Drehbuch (Serienpilot)
Länge: 45 Minuten

Caro Weller
Eine junge Frau mit langen, hellbraunen Haaren, die einen schwarzen Blazer trägt, blickt vor einem schlichten, hellen Hintergrund selbstbewusst in die Kamera.
© Immofuchs

Caro Weller begann schon früh, ihr Leben im Rheinland filmisch festzuhalten. Nach einem Studium des Kommunikationsdesigns arbeitete sie als Editorin und entwickelte Formate für das Fernsehen, bevor sie 2017 erstmals Regie führte. Nach mehreren Jahren in der Werbefilmbranche begann sie den Masterstudiengang Regie an der Hamburg Media School. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Caro Weller mit weiblichen Lebensrealitäten, gesellschaftlichen Rollenbildern und den Themen Wut, Widerstand und Selbstbestimmung.

Filmografie

Regie:

2026 GRAU (AT)
2025 I COULD KILL HER
2025 HOT F***ING TAKE
2024 EINE FRAU MACHT SICH FERTIG

Stand: 13.08.2026

Jurybegründung zur Nominierung:

I COULD KILL HER erzählt mit schwarzem Humor und großer Genauigkeit von den widersprüchlichen Gefühlen innerhalb einer Familie. Die konsequente Entscheidung, die innere Stimme der Protagonistin zum erzählerischen Motor zu machen, verleiht dem Film Rhythmus und bringt sein Publikum der Figur auf berührende Weise näher. Gerade durch seine klare Perspektive, seinen pointierten Humor und das präzise Timing entsteht ein Film, der nahbar bleibt und sein Publikum sicher durch die Geschichte führt. Dabei verliert er seinen emotionalen Kern nie aus dem Blick. Getragen von einem hervorragend geführten Ensemble und einer spürbaren Lust am Erzählen entsteht ein Film, der seine Idee konsequent verfolgt und bis zum letzten Moment trägt.

I COULD KILL HER

Obwohl Nea Geburtstage hasst, hofft sie an ihrem diesjährigen Geburtstag auf eine Überraschung von ihrer Mutter Almut. Doch als Almut nur Augen für Neas kleine Schwester Suri hat, gelangt Nea zu einer Erkenntnis: Sie wird ihre Schwester leider töten müssen.

Ausbildungsstätte: Hamburg Media School
Produktion: Hamburg Media School
Filmkategorie: Kurzfilm
Länge: 13 Minuten

Stab

Regie Caro Weller
Producer:in Claudio Franke
Drehbuch Tatjana Standky
Kamera Nadine Habash
Szenenbild Lisa Ehlert
Schnitt Maxi Willmann
Ton Oliver Parvini
Darsteller:innen Luise von Stein, Isabella Ginocchio, Ilirjane Sina, Frank W. Reidock, Millie Zangers, Maike Holzke

Über die Nominierungen in der Kategorie Big Audience Award haben die FIRST STEPS Veranstalter:innen vertreten durch Christopher Doll (Deutsche Filmakademie e.V.), Stefan Gärtner (Seven.One Entertainment Group), Kathrin Grünhoff (Bayerischer Rundfunk), Lisa Kreimeyer (Netflix), Margret Mackuth (Warner Bros.), Magdalena Prosteder (Constantin Film), Verena Schilling (Prime Video), Jan Wünschmann (BetaBerlin Productions), Johannes Züll (Studio Hamburg Gruppe), Eric Bouley (UFA Fiction) entschieden.