Ivan Markovic
Ivan Markovic, Preisträger FIRST STEPS Award 2019

Geboren 1989 in Belgrad, Jugoslawien. Kamerastudium an der Fakultät der Darstellenden Künste in Belgrad und Studium für Narrativen Film in der Meisterklasse an der Universität der Künste Berlin. 2015 Teilnahme an Berlinale Talents. Der von ihm fotografierte Film "In der Zwischenzeit / Meanwhile" gewann 2018 den FIRST STEPS Award in der Kategorie Bester Kurzfilm. Zudem zeichnete er für die Bildgestaltung an Angela Schanelecs Film "Ich war zuhause, aber" verantwortlich, der 2019 den Silbernen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin erhielt. "Ab morgen werde ich… / From Tomorrow on, I will" ist sein Abschlussfilm und feierte 2019 Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Sektion Forum. Es ist seine zweite Regie-Zusammenarbeit mit dem chinesischen Regisseur Linfeng Wu nach dem Kurzspielfilm "White Bird", der 2016 auf der Berlinale Premiere feierte. Für "Ab morgen werde ich … / From Tomorrow on, I will" gewinnt er 2019 den FIRST STEPS Award.

Filmografie

Regie:

2019 Ab morgen werde ich … / From Tomorrow on, I will zus. mit Linfeng Wu (Spielfilm, 60’)
2018 Centar (Dokumentarfilm, 48’)
2016 White Bird, zus. mit Linfeng Wu (Spielfilm, 29’)
2010 Everything Safe (Experimentalfilm 4′)

Kamera:

2019 Ich war zuhause, aber…. Regie: Angela Schanelec (Spielfilm, 105’)
2018 You have the night. Regie: Ivan Salatić (Spielfilm, 82’)
2017 In der Zwischenzeit / Meanwhile. Regie: Mate Ugrin (Kurzspielfilm, 18’)
2016 All the cities of the North. Regie: Dane Komljen (Spielfilm, 97’)
2015 Backyards. Regie: Ivan Salatić (Kurzspielfilm, 19’)
2014 Shelters. Regie: Ivan Salatić (Kurzspielfilm, 24’)
2014 Heavens. Regie: Jelena Maksimović, Ivan Salatić (Dokumentarfilm 19’)

Stand: 12.09.2019

AB MORGEN WERDE ICH … / FROM TOMORROW ON, I WILL

Li arbeitet nachts in einem unfertigen Bürogebäude und schläft am Tag in einer unterirdischen Behausung. Er teilt sich das Zimmer mit einem, dessen Arbeitsrhythmus genau umgekehrt ist: Sie schlafen im selben Bett, aber niemals zur selben Zeit. Ihre kurzen Begegnungen und der fensterlose Raum bieten ihnen eine flüchtige Heimat. Die unermessliche, wachsende Stadt bleibt ihnen fremd. – Der Film wurde an Originalschauplätzen mit Laiendarsteller/innen aus dem chinesischen Wanderarbeiter/innenmilieu entwickelt, die sich dem unerbittlichem Arbeitsrhytmus der rasenden Urbanisierung chinesischer Großstädte unterwerfen müssen.

Hochschule: Universität der Künste Berlin
Filmkategorie: Spielfilm
Länge: 60 Minuten
Drehformat(e): Red, 4k

Stab

Regie Ivan Marković, Linfeng Wu
Buch Ivan Marković
Kamera Ivan Marković
Darsteller·in Chuan Li (Li), Ruguang Wei (Ma), Luying Wang (Immobilienmaklerin)
Schnitt Ivan Marković, Gaole Dai
Tondesign Sum-Sum Shen
Szenenbild Zhou Gui
Kostümbild Ahu Sun
Redaktion Ivan Marković (Nanslafu Films), Meng Xie (REDIANCE)
Produzent·in Ivan Marković
Co-Produzent·in Fang Li, Linfeng Wu

Henning Beckhoff
Henning Beckhoff, Nominiert FIRST STEPS Award 2019

Henning Beckhoff studierte bis 2018 Spiel- und Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Seine Filme liefen auf der Berlinale, beim Max Ophüls Preis und den Hofer Filmtagen. Sein Abschlussfilm "Off Season" wurde für den FIRST STEPS Award nominiert und mit dem Michael-Ballhaus-Preis ausgezeichnet. Sein erster Langfilm "Fünf Dinge, die ich nicht verstehe“ startete am 7. November 2019 im Kino (Filmgalerie 451). Er war Stipendiat der Drehbuchwerkstatt in München und Teilnehmer der Berlinale Talents 2020. Zuletzt hat er ein Wim Wenders Stipendium zur Förderung innovativer filmischer Erzählkunst bekommen und wurde für die 41. Sitzung der "Résidence du Festival“ ausgewählt um sein kommendes Spielfilmprojekt 2021 in Cannes vorzustellen.

Filmografie

Regie:

2019 Off Season (Spielfilm, 43′)
2018 Fünf Dinge, die ich nicht verstehe (Spielfilm, 71′)
2017 Vogelfrei (Spielfilm, 30′)
2015 Fahrt zur Hölle (Kurzspielfilm, 14′)

Stand: 30.07.2020

OFF SEASON

Judith wird von ihrem Freund Gregor mit einem Wellnessurlaub auf Sizilien überrascht. Die Beziehung kriselt. Es sind die letzten Monate vor der Geburt des gemeinsamen Kindes und Judith sieht nicht ein, weshalb die bevorstehende Mutterschaft ihr Leben beeinträchtigen sollte. So sind die Anrufe aus der Firma ihres Vaters eine willkommene Abwechslung. Aber Gregors Erwartungen an die zukünftige Familie und der Druck auf Judith vergrößern die Distanz zwischen den beiden. Die letzten Tage in dem Resort werden zu einem Machtkampf, in dem es um die Vereinbarkeit von Familie, beruflichem Erfolg und Selbstbestimmung geht.

Hochschule: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Filmkategorie: Spielfilm (mittellang)
Länge: 43 Minuten
Drehformat(e): Sony Fs7

Stab

Regie Henning Beckhoff
Buch Henning Beckhoff, Bastian Köpf, Paula Cvjetkovic
Kamera Sabine Panossian
Darsteller·in Godehard Giese (Gregor), Franziska Petri (Judith)
Schnitt Anna Mbiya Katshunga
Musik Inma Galiot
Tondesign Nils Gradlowsky
Produzent·in Valeria Venturelli

Kai Kreuser
Kai Kreuser, Nominiert FIRST STEPS Award 2019

Geboren 1993 in Troisdorf. Von 2015 bis 2018 Filmstudium mit Schwerpunkt Regie an der ifs. Sein Abschlussfilm "Label Me" wurde 2019 für den FIRST STEPS Award nominiert.

Filmografie

Regie:

2019 Label Me (Spielfilm, 60′)
2016 Lena und der Tod (Kurzspielfilm, 8′)
2016 L.I.S.A. (Kurzspielfilm,7′)
seit 2014 Kuntergrau (Webserie à 15-25′)

Stand: 14.08.2019

LABEL ME

Für Waseem sind die Regeln klar: Wenn er sich von Lars für Sex bezahlen lässt, dann nur auf eine Weise, die er irgendwie mit seiner Heterosexualität vereinbaren kann. Auf der einen Seite der geflüchtete Syrer im Heim, auf der anderen Seite der gut situierte Deutsche mit Loft – stärker könnte der Gegensatz nicht sein. Dennoch verbindet die beiden ein tiefer gehendes Interesse. Es fällt ihnen zunehmend schwerer, ihre Ängste und Sehnsüchte voreinander zu verbergen. Während beide um den Erhalt der Schubladen im eigenen Kopf kämpfen, droht die sich zunehmend enge Freundschaft für Waseem eine reale Gefahr in der Lebensrealität seines Heimes zu werden.

Hochschule: ifs internationale filmschule köln
Filmkategorie: Spielfilm (mittellang)
Länge: 60 Minuten
Drehformat: Arri Alexa

Stab

Regie Kai Kreuser
Buch Kai Kreuser
Kamera Malte Hafner
Darsteller·in Renato Schuch (Waseem), Nikolaus Benda (Lars)
Schnitt Tabea Hannappel
Musik Maximilian Heim
Szenenbild Bohdan Adam Wozniak
Kostümbild Svena Mannshausen
Produzent·in Jenny Lorenz-Kreindl, Sonja Keßler

Oliver Mohr
Olive Mohr, Nominiert FIRST STEPS Award 2019

Geboren 1989 in Fürth. Seit 2010 Studium der Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Zwei Jahre lang Besuch der Masterclass Werbefilm. Mit seinem Spec Spot "Drive Now – Live Now" war er 2016 für den FIRST STEPS Commercial Award nominiert, mit dem Social Spot "Bitte stör mich" gewann er unter anderem Gold beim Spotlight Festival. "Benzin" ist sein Abschlussfilm.

Filmografie

Regie:

2020 Curfew Calls (Webserie)
2019 Benzin (Spielfilm, 49′)
2017 Modica (Musikvideo, 4′)
2016 Bitte stör mich (Socialspot, 1′)
2015 Drive Now – Live Now (Werbefilm, 1′)
2013 Rastlos (Spielfilm, 30′)
2011 Die Stille wird lauter (Kurzspielfilm, 14′)

Stand: 03.08.2020

BENZIN

Benzin verdunstet schon bei Zimmertemperatur. Leon kann nicht verdunsten, er ist immer noch hier. An einer Tankstelle, wo keiner tankt. In einem verlassenen Dorf an der Grenze, zwischen Bruder und Vater, die zwar reden, aber nichts sagen. Eine junge Frau kommt am Bahnhof an, will aber nicht lange bleiben. Die Ukrainerin Sascha wurde als Kindermädchen an eine reiche Familie vermittelt, die zeitweise Ruhe auf dem Land sucht.

Hochschule: Hochschule für Fernsehen und Film München
Filmkategorie: Spielfilm (mittellang)
Länge: 49 Minuten
Drehformat(e): Arri Alexa, Varicam Lt.

Stab

Regie Oliver Mohr
Buch Elena Hell, Oliver Mohr
Kamera Doro Götz
Darsteller·in Bela Gabor Lenz (Leon), Kate Molchanova (Sascha), Joseph Bundschuh (Jaro), Jörg Bundschuh (Johann), Frederik von Lüttichau (Alex)
Schnitt Aaron Arens, Oliver Mohr
Musik Lukas Mcnally
Szenenbild Clara Wuigk
Kostümbild Nora Conradi
Produzent·in Oliver Mohr

Lisa Voelter
Lisa Voelter, Nominiert FIRST STEPS Award 2019

Geboren 1983 in Titisee-Neustadt (Schwarzwald). Film- und Fernsehstudium in Mittweida. Seit 2009 Studium Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik mit Schwerpunkt Kamera an der Hochschule für Fernsehen und Film München. "Hauptinstitut für seelische Gesundheit" ist ihr Abschlussfilm und wurde 2019 für den FIRST STEPS Award nominiert.

Filmografie

Regie:

2020 Souci du lendemain Regie, Kamera, Schnitt (Experimentalfilm)
2019 Hauptinstitut für seelische Gesundheit (Spielfilm, 30′)
2018 Jez isch`es so wid! (Dokumentarfilm, 15′)
2017 Confiance (Dokumentarfilm, 10′)
2017 How Kirk met Elvis Presley (Dokumentarfilm, 10')
2014 Vorstellungen (Dokumentarfilm, 36')
2011 Recht auf Licht (Dokumentarfilm, 40')
2010 Bar Jeder Vernunft (Dokumentarfilm, 10')

Stand: 03.08.2020

HAUPTINSTITUT FÜR SEELISCHE GESUNDHEIT

Sara ist 27 und auf einer Reise ohne Schuhe, ohne Geld, ohne Handy und ohne Ausweis. Sie gerät in die Psychiatrie, wo sie nicht nur mit der Diagnose “akute Psychose”, sondern auch mit Regeln und Maßnahmen konfrontiert wird, die sie nicht aushalten kann. In einem szenischen Teil wird ihr Erleben der Klinik basierend auf dem Erfahrungsbericht einer echten Patientin gezeigt. In improvisierten Szenen und dokumentarischen Gesprächen kommen auch die Psychiatriepflegerinnen und -pfleger zur Sprache.

Hochschule: Hochschule für Fernsehen und Film München
Filmkategorie: Spielfilm (mittellang)
Länge: 30 Minuten
Drehformat(e): ARRI Alexa
Farbe: Farbe und Schwarzweiß

Stab

Regie Lisa Voelter
Buch Lisa Voelter
Kamera Noah Schuller
Darsteller·in Stephanie Geihs (Sara Rost)
Schnitt Lisa Voelter, Nina Ergang
Tondesign Gerhard Auer
Szenenbild Teresa Heiss
Kostümbild Teresa Heiss
Produzent·in Simon Riegel

Martin Winter
Martin Winter, Nominiert FIRST STEPS Award 2019

Geboren 1983 in Leipzig. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie Regie- und Kamerastudium am Filmcollege Wien in der Regieklasse von Michael Kreihsl. Sein Abschlussfilm "Freigang" wurde 2019 für den FIRST STEPS Award nominiert und gewann den Österreichischen Filmpreis 2020 als Bester Kurzfilm.

Filmografie

Regie:

2019 Freigang (Spielfilm, 35′)<
2014 Drei Geschichten (Dokumentarfilm, 103')
2011 Morgengrauen Kurzspielfilm, 5')
2009 Die Villa (Kurzspielfilm, 12')

Kamera:

2018 Sargis – Das Leben ist so eine Sache. Regie: Stefan Langthaler (Dokumentarfilm, 75′)

Stand: 30.07.2020

FREIGANG

Die 25-jährige Gefängnisinsassin Kathi erhält am Geburtstag ihres Sohnes Freigang aus einer Wiener Justizanstalt. Sie findet ihren Sohn, der bei ihrer überforderten Mutter in einer kleinen Wohnung lebt, in verwahrlostem Zustand vor. Kathi muss am frühen Abend in die Haftanstalt zurückkehren und bis dahin eine neue Bleibe für ihren Sohn finden. Der Tag entwickelt sich zur Tour de Force.

Hochschule: Filmcollege Wien
Filmkategorie: Spielfilm (mittellang)
Länge: 35 Minuten
Drehformat(e): RED Dragon, 5K

Stab

Regie Martin Winter
Buch Sebastian Schmidl
Kamera Aram Baroian
Darsteller·in Anna Suk (Kathi), Patrick Schmidl (Robert), Daniela Zacherl (Sylvia), Birgit Linauer (Eva), Christopher Legedza (Christopher)
Schnitt Martin Winter, Sebastian Schmidl
Musik Valentin Martins
Tondesign Markus Ortner
Szenenbild Sophia Wöss, Sanja Halb
Kostümbild Marlene Pleyl
Produzent·in Victoria Herbig, Sebastian Schmidl